Über mich 

Meine Geschichte 


Wer sich auf meiner Startseite schon durchgelesen hat was ich mit meiner Kunst verbinde, der kann jetzt mehr über mich als Menschen erfahren.


Ich komme ursprünglich aus Rheinland- Pfalz. In der malerischen Gegend rund um Koblenz und Neuwied, dort wo der Rhein in die Mosel fließt, Schlösser und Burgen auf Felsen thronen, wurde ich geboren. Durch familiäre Umstände bin ich als Kind in die Gegend rund um Jülich gezogen und habe hier das „flache Land“ kennengelernt. Meine Grosseltern, bei denen ich fortan aufwuchs, kultivierten einen wunderbaren Garten in dem ich meine Kindheit verbrachte. Mein Opa brachte mir zeichnen bei. Dabei war er mit Kritik nicht zimperlich. Er zog es vor ehrlich zu sein - auch, wenn die Wahrheit manchmal weh tat. Als Kind empfand ich ihn oft als zu streng, heute denke ich er wollte mir einfach nichts „vormachen“. Meine Großeltern erkannten schnell, dass ich ein künstlerisches Talent hatte. Sie übten allerdings nie Druck aus. Ich hatte ein unbändiges Bedürfnis meine Fantasie zu verbildlichen und malte überwiegend Motive, die ich liebte; Tiere, meine Familie, Landschaften und Blumen.


Meine Großeltern bauten Gemüse an, zogen eigene Blumen in unzähligen Töpfchen und hatten so einen wahnsinnigen Artenreichtum, dass es regelmäßig Freunden und Besuchern den Atem verschlug. Im Garten tummelten sich alle erdenklichen Vögel vor dem großen Terrassenfenster, eine zahme Dohle war mein Freund, Schmetterlinge setzten sich auf meine Schulter. Ich konnte in der Dämmerung Eulen und Fledermäuse beobachten, es liefen Igel und Eichhörnchen umher, ein Fasan kam hier und da zu Besuch. Ich fütterte mit meinem Opa die Fische im Teich, aß Tomaten und frisches Gurkenbrot und im Sommer gab es Omas Erdbeerkuchen. Als Kind wusste ich nicht wie viel Mühe, Liebe und Sorgfalt in diesem Zuhause steckte… Bis wir selbst irgendwann ein Landhaus kauften und einen komplett neuen Garten anlegen wollten.

Mit der Geburt unserer ersten Tochter wuchs der Wunsch uns selbst so ein Kleinod zu erschaffen. Als dann unsere 2. Tochter geboren wurde, war unser Garten bereits erblüht und meine Kunst erwachte das erste Mal nach dem Tod meines Opas. Es war, als hätte er mir seine Hand auf die Schulter gelegt und mich erinnert. 


Dieses Jahr ist meine Oma verstorben und meine Kunst ist fortan mein persönliches Andenken an meine Großeltern, meine Kindheit und dieses Gefühl von Zuhause. Jedes Bild trägt tiefe Verbundenheit zur Natur in sich. Meine Oma sagte immer: „Mutter Natur nimmt dich in ihre Arme, wenn du dich einsam fühlst, geh hinaus und vertraue dich ihr an, sie wird dich immer tragen“